Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände

Angebot und Vorschlagspapier der VKA

 

 


Angebot der VKA vom 28. Mai 2015

Die Mitgliederversammlung der VKA hat das Vorschlagspapier am 28. Mai 2015 zu einem formalen Angebot erhoben.

Erläuterungen zu den darin enthaltenen Verbesserungen siehe unten.

VKA-Vorschlagspapier vom 21. April 2015

Die VKA hat in jeder Verhandlungsrunde konkrete Vorschläge für die Verbesserung der Eingruppierung und Bezahlung im Sozial- und Erziehungsdienst vorgelegt.

Am 21. April 2015 haben die Arbeitgeber diese Vorschläge in einem umfangreichen Papier zusammengefasst. Darin enthalten: Konkrete Eingruppierungsverbesserungen für den Sozial- und Erziehungsdienst, unter anderem für Erzieherinnen und Erzieher, Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger sowie Kita-Leitungen.

►► VKA-Vorschlagspapier vom 21. April 2015

►► zum Tarifinfo vom 22. April 2015 mit weitergehenden Informationen

Pressemitteilung zum Vorschlagspapier vom 21. April 2015

VKA schlägt deutliche Verbesserungen für Erzieherinnen vor

Offenbach. Die Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst drohen am mangelnden Verhandlungswillen der Gewerkschaften zu scheitern. „Die Arbeitgeber haben zahlreiche konkrete Vorschläge für Verbesserungen beim Sozial- und Erziehungsdienst gemacht. Die Gewerkschaften sind auf keinen der Vorschläge eingegangen oder haben in irgendeiner Weise Kompromissbereitschaft gezeigt. Ihr Streik-Fahrplan scheint festzustehen. Inhaltliche Verhandlungen stören da offenbar eher“, so VKA-Hauptgeschäftsführer Manfred Hoffmann.

Die VKA hat ein umfangreiches Papier vorgelegt. Dieses sieht unter anderem vor, dass Erzieherinnen und Erzieher in Aufgabenbereichen wie Inklusion oder Sprachförderung bzw. mit Fachweiterbildungen um eine bzw. zwei Entgeltgruppen aufsteigen. Dadurch ergäbe sich für diese Beschäftigten ein Gehaltsplus von bis zu 443 Euro monatlich. Entsprechend des VKA-Papiers könnte das Plus für die Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger bis zu 200 Euro betragen. Für Kita-Leitungen ergäben sich Gehaltssteigerungen bis zu 430 Euro monatlich. Für alle vorgeschlagenen Erhöhungen kommt es auf die Anforderungen und die Tätigkeiten der Beschäftigten an. Die VKA ist bereit, Änderungen, die sich in den Tätigkeiten ergeben haben, im Tarifrecht entsprechend zu honorieren. Die von den Gewerkschaften geforderten pauschalen Erhöhungen lehnen die Arbeitgeber ab.

„Tarifverhandlungen kann man nur führen, wenn der Verhandlungspartner auch tatsächlich verhandelt. Das ist bei den Gewerkschaften aktuell nicht der Fall“, so Hoffmann. „Wir halten das Vorgehen der Gewerkschaften für inakzeptabel. Der Verhandlungsweg ist keinesfalls ausgeschöpft.“

Die Gewerkschaften haben die Gespräche am 21. April abgebrochen und den vorsorglich vereinbarten Termin 11./12. Mai 2015 abgesagt. Die Arbeitgeber fordern die Gewerkschaften auf, die Verhandlungen fortzusetzen.

 


 

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